Interview mit Meira Durand
Wie alt bist du?
Im Moment bin ich neun Jahre alt. Ich habe bald Geburtstag und werde zehn. Ich habe am 3. Mai Geburtstag. Geboren bin ich im Jahre 2000.
Was machst du in deiner Freizeit?
Ich male, lese, singe und spiele Klavier. Und ich denke mir sehr gerne Geschichten aus und schreibe sie auf. Wenn ich Langeweile habe,
spiele ich meistens Klavier.
Außerdem besuche ich gerne Freundinnen.
Was willst du später lieber werden: Schauspielerin oder Sängerin?
Es liegt mir beides am Herzen. Wenn ich später eine Arbeit finden würde, bei der ich schauspielern und singen kann, wäre ich sehr
zufrieden. Schriftstellerin oder Illustratorin finde ich auch super toll. Oder Opernsängerin. Auf jeden Fall irgendetwas Kreatives,
bei dem man Sachen selbst gestalten kann und sie einem nie langweilig werden.
Wärst du gerne mit Lola befreundet?
Doch schon! Ich kann es nicht genau sagen, weil es Lola ja nur
als Buchfigur gibt. Wenn es sie aber in echt gäbe, wäre ich froh, sie zu kennen.
Hast du schon vor dem Angebot, Lola spielen zu dürfen, die Bücher gelesen?
Es war witzig. Kurz vor dem Castingangebot hatte ich gerade den ersten Teil von meiner Oma bekommen. Meine Oma sagte,
dass sie gehört hat, dass das ein sehr beliebtes Buch sei. Also habe ich angefangen zu lesen. Mit der Zeit hat es mir
immer besser gefallen, so dass ich dachte: Wenn doch jemand dieses Buch verfilmen würde und wenn ich da mitspielen könnte,
egal welche Rolle! Und kurz darauf wurde ich tatsächlich zu einem Lola Casting eingeladen. Ich bin nicht Annalisa geworden oder
Frederike, sondern zu allem Glück auch noch Lola.
Hat dich jemand als Lola vorgeschlagen oder hast du dich für die Rolle beworben?
Ich bin in einer Casting-Agentur. Da haben sie ein Foto von mir und von vielen anderen Kindern. Wenn Filmemacher eine Person für eine
bestimmte Rolle suchen, gucken sie sich die Leute aus einer Agentur an und entscheiden, ob sie für diese Rolle geeignet wären.
Lola darf ja zum Beispiel keine braune oder orangenrote Haarfarbe haben. Da ich von meinem Aussehen her für die Rolle geeignet
war, wurde ich für ein Casting eingeladen. Es gibt dann viele Castingrunden. Ich kam eine nach der anderen Runde Stück für Stück
näher an die Rolle. Und dann bin ich es geworden!
Was hat dir bei den Dreharbeiten am meisten Spaß gemacht?
Hhmm! Dass man sich in eine andere Person versetzen kann. Man kann seine ganze Kraft
aus sich holen. Es ist etwas ganz anderes als Schule oder Wäsche aufhängen. Vor allem
hat mir Spaß gemacht, dass man der Rolle, so wie man sie spielt, noch ein bisschen
von sich selbst geben kann. Das Schönste war aber, den Text zu lernen und mit ganz vielen netten Menschen zu arbeiten.
Lola mag keine Frösche. Vor welchen Tieren ekelst du dich?
Ich finde Frösche süß, Schlangen auch und vor allem Raubtiere. Mein Lieblingstier sind Schildkröten, Robben, Giraffen und Erdmännchen.
Eigentlich finde ich alle Tiere süß. Aber wenn sie bedrohlich werden oder etwas Ekeliges tun, ekele ich mich auch vor ihnen. Zum Beispiel
vor Fotos von Tieren, auf denen sie sich gegenseitig auffressen oder beißen. Aber grundsätzlich liebe ich Tiere sehr.
Wovon träumst du, wenn du nicht einschlafen kannst?
Sehr verschieden. Ich träume von Lebensgeschichten oder von ganz fantasievollen Geschichten. Bei Lebensgeschichten
geht es immer um Freundschaft, Neid, Eifersucht, Liebe, sich vertragen oder um Traurigkeit. Bei Fantasiegeschichten
meistens um geheime Länder mit Heilmitteln und wunderschönen Blumen und Pflanzen. Die sind so toll, dass ich
es selber schwer beschreiben kann.
Lola sammelt magische Wörter. Hast Du eine ähnliche Leidenschaft?
Oh, im Sammeln bin ich ganz schlecht. Ich nehme mir manchmal vor, etwas zu
sammeln, aber es klappt nicht. Meine Leidenschaften sind aber singen, asiatisch essen (besonders den Reis) und tanzen.
Hast du Isabel Abedi beim Dreh kennengelernt? War sie bei den Dreharbeiten dabei?
Ich habe Isabel Abedi schon bei den Vorbereitungen kennengelernt. Sie hat auch
öfters bei den Dreharbeiten zugeschaut. Sie ist richtig nett! Wir haben uns sogar schon mal privat mit unseren Familien getroffen.
Musstest du für den Film Brasilianisch lernen?
Ein paar Worte schon, zum Beispiel: Todo beijn. Ich musste auch ein Lied mit dem Papai auf brasilianisch singen.
Aber da wurde mir auch beim Lernen geholfen.
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